Kurz nach den Herbstferien stand im November der Namenstag und somit das Fest des Heiligen Martins an. Hierzu wurde in den Klassen die Legende von Martin von Tours und vor allem seine gute Tat des Teilens seines Mantels mit einem armen Mann thematisiert. Viele Kinder bastelten auch Laternen, um diese am Mittwoch, den 09.11.2016 beim traditionellen Sankt-Martinsgottesdienst mit anschließendem Umzug in Lebach stolz zu präsentieren.

Dieses Jahr durften die beiden 2. Klassen mit ihren Lehrerinnen Frau Herzog und Frau Ziegler und ihrem Lehrer Herr Hoffmann den Gottesdienst gestalten. Die Schülerinnen und Schüler lasen zunächst zu ausgewählten Bildern eine Geschichte über den „Schuster Martin“ vor. Das gemeinsam angestimmte Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ drückte die Fürbitten aller Anwesenden aus und wurde von thematisch passenden Bildern und symbolisch angezündeten Kerzen begleitet. Die musikalische Gestaltung der gesamten Messe übernahmen der Schulchor und ein kleines, aber feines „Orchester“, bestehend aus Lehrerinnen der Grundschule St. Michael.

An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Dankeschön an alle Beteiligten, vor allem an Frau Schenk für die Planung, Unterstützung und Gestaltung des Gottesdienstes, sowie an den Schulchor und das „Lehrerinnenorchester“ für die musikalische Begleitung.

Im Anschluss an die Messe in der katholischen Kirche setzte sich bei Nieselregen ein bunter Lichterzug durch die Mottener Straße in Richtung Rathaus in Bewegung. Dort wurden einige Lieder angestimmt und alle Kinder erhielten eine Martinsbrezel. Auch für kalte und warme Getränke war gesorgt.

 

Nur zwei Tage später durften die 2. Klassen und die Klasse 3b das Gebot der Nächstenliebe und den Gedanken des Teilens gemeinsam erleben. So rückten die 30 Zweitklässlerinnen und Zweitklässler mit ihren Lehrerinnen in einem Sitzkreis ganz eng zusammen. Beim gemeinsamen Singen von Martinsliedern wurde eine riesige Zuckerbrezel geteilt und anschließend gegessen. Die Kinder fühlten sich noch einmal wie EINE große Klasse. Auch an andere wurde gedacht und so wurde die restliche Brezel mit der Klasse 3b geteilt. Noch Tage später erinnerten sich alle an das Erlebte und werden es wohl so schnell nicht mehr vergessen. Auch den ursprünglichen Gedanken des Martinsfestes – das Teilen – konnten die Schülerinnen und Schüler erleben und dadurch besser verstehen. Alle sind sich sicher und freuen sich schon darauf, dass es im Schulalltag noch viele Möglichkeiten zum gemeinsamen Feiern von Festen und Erleben von solchen Momenten gibt, in denen das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und der Inklusionsgedanke gelebt wird.